Mit dem Rauchen aufhören: Methoden und Limitationen

Suchst Du auch die magische Pille, um mit dem Rauchen aufzuhören? Da müssen wir Dich leider enttäuschen, denn sie gibt es nicht. Um erfolgreich rauchfrei zu sein, brauchst Du vor allem zwei Dinge: Zeit und Geduld. Und natürlich eine geeignete Methode, die Dich bei Deinem Ziel unterstützt. Doch welche Methoden sind gängig und worin liegen ihre Limitationen? Wir geben Dir einen Überblick.





Die Tabakabhängigkeit besteht aus zwei Komponenten – nämlich der körperlichen und der psychischen Abhängigkeit. Bevor du dich für einen Rauchstopp entscheidest, solltest Du beide Mechanismen verstehen. Denn das ist wichtig für den Erfolg Deines Rauchstopps: Wenn du nur die körperliche Abhängigkeit behandelst, ist das genauso ineffektiv, wie wenn Du Dich nur auf die psychische Komponente fokussierst. Um erfolgreich zu sein, solltest Du stets beide Aspekte im Blickwinkel haben. Dazu möchten wir Dir gerne unseren Artikel „Rauchstopp – die Tabaksucht verstehen“ nahelegen. Dort erfährst du unter anderem, wie Zigaretten abhängig machen und welche Rolle Giftstoffe und Nikotin spielen.


Nun kommen wir zu den Methoden.



Körperliche Abhängigkeit – Methoden der Behandlung


1.) Nikotinhaltige Nikotinersatztherapien (rezeptfrei)

Beispiele: Kaugummis, Pflaster, Sprays etc. von Nicorette® oder Nicotinelle®

Vorteile: Gesündere Nikotinzufuhr in einer angenehmen Galenik, unauffällig anzuwenden bzw. einzunehmen, reduziert das Verlangen durch Zufuhr von Nikotin, Kaugummis gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen


Limitationen:

  • Sie behandeln nur die körperliche Abhängigkeit.

  • Unkontrollierte, nicht dokumentierte Entzugstherapie

  • Eine ineffiziente Abgabe von Nikotin führt dazu, dass die Entzugssymptome anhalten

  • Gefahr der Überdosierung von Nikotin

  • Hautallergie bei Pflastern möglich

  • Erfolgsquote liegt lediglich bei 6%

  • Relativ teuer

  • Bei erster Anwendung kann es zur Übelkeit kommen

  • Unterstützt nicht bei der bei (hauptsächlich) Frauen weit verbreiteten Befürchtung ohne das Rauchen zuzunehmen.

2.) Nikotinfreie Arzneimitteltherapien (rezeptpflichtig)


Beispiele: Zyban® (in D), Chantix® (nur in den USA)


Vorteile: Ärztlich begleitete Arzneimitteltherapie

Limitationen:

  • Sie behandeln nur die körperliche Abhängigkeit und gehen mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen einher. Psychische Abhängigkeit wird nicht oder kaum berücksichtigt.


3.) E-Zigaretten


Beispiele: Juul®, Iqos®, blu®


Vorteile: Im Vergleich zu Zigaretten schadstoffreduzierte Nikotinzufuhr, Mund-zu-Mund-Bewegung bleibt erhalten


Limitationen:

  • Können nur die körperliche Abhängigkeit unterstützen, keine Unterstützung/Kontrolle der psychischen Abhängigkeit

  • Effiziente Nikotinabgabe, aber keine Kontrolle, um Nikotin im Laufe der Zeit zu reduzieren


Psychische Abhängigkeit – Methoden der Verhaltenstherapie

1.) DIY / Digital- und Online-Lösungen

a)

Beispiele: Kurzberatung & Sucht-Hotline


Vorteile: niedrigschwelliges Angebot, kurzfristige bzw. punktuelle Hilfe


Limitationen:

  • Behandelt nur die psychische Abhängigkeit

  • In den meisten Fällen werden nur ein reaktiver Service und kein vollständiges Programm angeboten

  • Geringe Benutzerführung und Engagement aufgrund fehlender Daten oder Anleitungen zwischen den Terminen

  • Nicht erfolgversprechend, da Rauchstopp in der Regel ein langfristiges Projekt ist und Zeit sowie Geduld erfordert

b)

Beispiele: Apps und Online-Programme für den Rauchstopp


Vorteile: Unterstützung durch psychologische Hilfestellungen, Unterstützung durch Dokumentation der Daten, oft kostenloser Einstieg, lässt sich einfach in den Alltag integrieren


Limitationen:

  • Behandelt nur die psychische Abhängigkeit

  • Oft sehr begrenzte und standardisierte Inhalte

  • Geringes Nutzerengagement aufgrund fehlender Daten und Personalisierung, um die Motivation und das Engagement der Nutzer für das Programm aufrechtzuerhalten

2.) Individuelle Experten-Ansätze

a)

Beispiele: Intensive Face-to-Face-Therapie


Vorteile: Persönliche Expertenberatung/persönliches Coaching


Limitationen:

  • Behandelt nur die psychische Abhängigkeit, ohne die Nikotinabhängigkeit zu behandeln.

  • Zeitaufwändig und unpraktisch, da Benutzer in der Regel zu physischen Terminen kommen müssen.

  • Geringes Nutzerengagement aufgrund fehlender Daten oder Anleitungen zwischen den Terminen.

b)

Beispiele: Aufenthalt in einer Entwöhnungsklinik


Vorteile: Ständige Begleitung und Unterstützung durch Ärzte bzw. Ärztinnen und evtl. andere Experten des Gesundheitswesens


Limitationen:

  • Extrem zeitaufwändig und teuer

  • Berücksichtigt nicht den Alltag bzw. die Umgebung von Raucherinnen und Rauchern, was oft zu Rückfällen führt


Körperliche und psychische Abhängigkeit mit einer Methode behandeln


1.) Produkt: nuumi


Vorteile:

  • Komplettes Programm, das die körperliche und psychische Abhängigkeit behandelt

  • Einfache Anwendung, die sich gut in jeden Alltag integrieren lässt

  • Nikotin-Menge kann ​​angepasst an die individuellen Bedürfnisse reduziert werden und vermeidet so die gängigen körperlichen Entzugserscheinungen

  • vorläufigen Erhalts des gelernten Rauchrituals. Somit, können die einzelnen Komponenten der Sucht (physisch / psychisch), zeitlich entzerrt werden, was den Patienten ermöglicht sich auf die Behandlung der einzelnen Suchtaspekte zu konzentrieren

  • Schon der erste Schritt ist eine „gesündere“ Nikotinzufuhr (E-Zigarette statt Rauchen)

  • Transparente Dokumentation des Entwöhnungsfortschritts

  • Mutmaßlich hohe Erfolgsquote, weil Kombination aus Verhaltensveränderung und Nikotin-Reduktion

·

Limitationen:

  • Aktuell noch eine unbekannte Marke (d.h. wenig Vertrauen)

  • Auf den ersten Blick eine „weitere App“




Was ist nuumi genau und wie funktioniert das Produkt im Detail? Beruht die Methode auf wissenschaftlichen Fakten? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du gebündelt in unserem Artikel „Rauchstopp – die Erfolgsformel“.

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